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Neubau der Schienenwerkstatt geht voran

Ende 2011 werden die ersten Stadtbahnfahrzeuge in Brebach gewartet. Unsere Stadtbahnfahrzeuge haben eine tägliche Streckenleistung von insgesamt ca. 4.700 Kilometern und befördern rund 40.000 Fahrgäste jeden Tag.
 

Deshalb ist die regelmäßige Wartung der Saarbahnen unabdingbar, um optimale Sicherheit zu gewährleisten. Derzeit werden die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten in einer provisorischen Schienenwerkstatt auf einem von der Deutschen Bahn angemieteten Gelände im Werk Ost in Saarbrücken als Übergangslösung durchgeführt. In der Schienenwerkstatt von SaarBahn&Bus werden die Außenreinigung und sämtliche
Wartungs- und Reparaturmaßnahmen durchgeführt – Arbeiten an Radsätzen, Inneneinrichtung und Motoren bis hin zu der immer umfangreicher werdenden Fahrzeugelektronik. Die Innenreinigung sowie die Abstellung der Fahrzeuge erfolgt in Brebach, am anderen Ende von Saarbrücken. Diese räumliche Trennung
zwischen Wartung/Instandhaltung und Abstellung/Reinigung der Fahrzeuge hat sich als erheblicher Standortnachteil herausgestellt.

Deshalb erwarb die Stadtbahn Saar GmbH in Brebach von der DB Netz ein Gelände, um eine neue Schienenwerkstatt zu bauen und die bestehenden Betriebsabläufe zu verbessern sowie die Kosten (wie z. B. Überführungs- und Mietkosten) zu senken. Ziel ist es, einen modernen, leistungsfähigen und kostengünstigen Stadtbahnbetriebshof zu realisieren.

Am 3. Juli 2009 war der offizielle Baubeginn und Startschuss. Bis Ende 2011 entstehen in Brebach in zwei Bauabschnitten:die neue Schienenwerkstatt mit fünf Arbeitsständen, eine Waschanlage für Stadtbahnfahrzeuge, Schulungs- und Sozialräume für das Personal und die Abstellanlage für bis zu 22 Stadtbahnfahrzeuge.

 

Die erforderlichen Rückbauarbeiten sind abgeschlossen,

und nachdem ein neues Eidechsenhabitat als Ausgleichsmaßnahme errichtet wurde, war der Weg frei für den Beginn der Hauptbaumaßnahme. Zuerst wurde mit dem Neubau einer 300 Meter langen Stützwand entlang der Brebacher Landstraße begonnen. Danach folgten Umbauarbeiten an den bestehenden Fahrleitungen und im Stellwerk.

Der Hochbau mit der eigentlichen Schienenwerkstatt begann im 1. Quartal 2010. Die Rohbauarbeiten sind bis Dezember 2010 vorgesehen. Im Anschluss erfolgt der Innenausbau mit Stahlelementen für Wartungsgruben, den Arbeitsbühnen, Auflegekonstruktionen für den Gleisbau sowie die Hebebühnen und Krananlagen. Der Beginn der Innenarbeiten ist für 2011 geplant. Parallel zum Hochbau laufen die Arbeiten für die Abstellanlage. Die in die Werkstatt integrierte Abstellanlage ist das Bindeglied mit Ein- und Ausfahrweichen zum DB-Netz. Der Bauablauf für die Abstellanlage ist in fünf Einzelabschnitte untergliedert.
Dies ist von Nöten, da während der gesamten Bauzeit (Um- und Neubau) von Gleisanlagen und Fahrleitungen der Fahrbetrieb aufrecht erhalten werden muss. Einschließlich der vorhandenen DB-Gleise (drei Stück) besteht die neue Abstellanlage aus insgesamt 10 Gleisen mit entsprechenden Weichen (23 Stück).

 

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