Netzausbau
Das Saarbahnnetz wächst
Der öffentliche Personennahverkehr in Saarbrücken hat sich seit Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts stark verändert. Nach Außen ist es zunächst die Saarbahn selbst, die auffällt und eine neue Dimension im öffentlichen Verkehr aufzeigt.
Intern haben sich die Saarbrücker Verkehrsbetriebe vor dem Hintergrund einer künftigen Liberalisierung des europäischen Verkehrsmarktes mit dem Betriebsübergang der traditionsreichen Saartal-Linien auf die jungen, modernen Unternehmen "Stadtbahn Saar GmbH" und "Saarbahn GmbH " neu positioniert.
Um im künftigen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen, entwickelt sich das Unternehmen markt- und kundenorientiert stetig weiter und baut sein Angebot kontinuierlich aus.
Die saarländische Landesregierung, die in der Saarbahn einen wesentlichen Bestandteil des ÖPNV im Saarland sieht, steht einem verkehrs- und regionalpolitisch notwendigen weiteren Ausbau positiv gegenüber. Sie hat inzwischen auf der Grundlage eines Gutachtens der Wiesbadener Transcare AG beschlossen, die Saarbahn in der Saar-Kernregion zu einem Netz auszubauen.
Dabei hat die Fertigstellung der Ausbaustufe I Sarreguemines - Saarbrücken - Lebach Priorität. Die von Seiten des Landes hierzu erforderlichen Investitionszuschüsse sind im Landeshaushalt sowie in der mittelfristigen Planung bereitgestellt, die Finanzierungszusagen des Bundes liegen bereits vor.
Die Fertigstellung des Abschnittes von der jetzigen Haltestelle Riegelsberg-Süd aus bis Lebach gliedert sich in zwei große Teile:
Bauabschnitt Riegelsberg-Süd - Etzenhofen und Bauabschnitt Etzenhofen - Lebach.
Die zukünftigen Haltestellen der Linie 1 zwischen Riegelsberg-Süd und Jabach können Sie der folgenden PDF-Datei entnehmen:
Für die Gemeinden Riegelsberg und Heusweiler sowie die Stadt Lebach bedeutet der Saarbahn-Anschluss eine deutliche Verbesserung im Nahverkehr. In der Gemeinde Riegelsberg wird mit der Fertigstellung der Saarbahn ein Netz aus Ortsbussen eingerichtet, die die verschiedenen Gemeindeteile sowohl mit dem Ortszentrum als auch mit der Saarbahn verbinden. Über die Linienführungen wird derzeit beraten. Die folgende Grafik zeigt beispielhaft eine Variante der Linienverläufe der Ortsbusse in Riegelsberg.
In einem Gutachten der Wiesbadener Transcare AG wurde für weitere sieben Ausbauoptionen und 19 Teiloptionen eine Kosten-Nutzen-Analyse für die Saarbahn erstellt.
Die Rangfolge der Ausbauoptionen ergab sich aus verkehrlichen und ökonomischen Faktoren, beispielsweise der Wirtschaftlichkeit und dem Nachfrageverhalten der Kunden.
Die Untersuchung ergab als mögliche Schwerpunkte eines Saarbahn-Weiterbaus - neben dem Weiterbau der Strecke nach Lebach - die Abschnitte Saarbrücken – Völklingen – Saarlouis Stadt – Dillingen und Saarbrücken – Dudweiler – Sulzbach - Neunkirchen.
Mögliche Ausbauoptionen nach einem Gutachten der Transcare AG:
Zwischenzeitlich wurde für die Strecke zwischen Völklingen und St. Ingbert eine „standardisierte Bewertung“ in Auftrag gegeben. Sie ist die Voraussetzung für die Zuweisung von Fördermitteln, da sie Kosten und Nutzen eines Infrastrukturprojektes abwägt. Dabei werden unter anderem Bau- und Betriebskosten, mögliche Fahrgastzahlen und potenzielle Einnahmen in Beziehung zueinander gesetzt. Wenn diese Bewertung vorliegt und die Finanzierung durch öffentliche Zuschüsse gesichert ist, wird eine Entscheidung über den Weiterbau auf der betroffenen Strecke gefällt.
Weiterbau
- Übersicht
- Erfolgreicher Einhub der neuen Saarbahn-Brücke
- Erfolgreiche Feuerwehrübung im Spitzeichtunnel
- Die neue Strecke nimmt sichtbare Formen an
- Erfolgreiche Holzverkaufsaktion der Saarbahn
- Rodungsholz der Saarbahn wird am 28.3 verkauft
- Rodungsholz wird gemeinnützige Organisation verschenkt
- Startschuss
- S-Press
- Trassenpläne
- Saarbahn-Fans
- Veranstaltungen
- Aufnahme Presseverteiler
- Netzausbau
- Presse-Infos











