Saarbahn: Einsatz der S1 im Streikfall mit reduziertem Angebot
Schienenersatzverkehr und Teileinsatz der TramTrains sichern Mobilität im Streikfall
Die Saarbahn hat ein Ersatzkonzept für den Fall kurzfristiger GDL-Streiks zum Schulstart entwickelt. Neben dem Schienenersatzverkehr mit Bussen, der seit Streikbeginn ab Freitag, 7. August, 8 Uhr, bereits verkehrt, sieht das Konzept auch den zeitweisen Einsatz von TramTrains auf der Linie S1 vor.
Schienenersatzverkehr während des GDL-Streiks - Saarbahn
Schienenersatzverkehr während des GDL-Streiks - Saarbahn
Schienenersatzverkehr während des GDL-Streiks - Saarbahn
Ersatzkonzept für den Schulstart ab Montag für den Streikfall
Sollte der Streik über das Wochenende hinaus andauern, wird die Linie S1 ab Montag, 10. August, zwischen Riegelsberg Süd und Saargemünd nach einem deutlich reduzierten Fahrplan verkehren. Die Abfahrtszeiten wurden soweit wie möglich auf den Bedarf von Schülern sowie Berufspendlern angepasst.
„Leider sind unsere Fahrtgäste die Leidtragenden der sinn- und ziellosen Streik-Wiederholungsschleife der GDL, die zu nichts führen wird. Wir wollen die Auswirkungen auf die Fahrgäste bestmöglich abfangen. Nach heutigem Stand können wir bei einem Streik zum Schulbeginn neben Schienenersatzverkehr mit Extrabussen auf einzelne Fahrten auf der S1 anbieten“, sagt Saarbahn-Geschäftsführer Karsten Nagel. „Mein Dank gilt allen Mitarbeitenden, die dieses Ersatzkonzept möglich machen“, schließt Nagel ab.
Der Fahrplan der S1 ab Montag für den Streikfall steht bereits online unter
www.saarbahn.de/sev.
Saarbahn bietet Busfahrern Weiterentwicklung zum Straßenbahnfahrer
Wer bereits seit mindestens drei Jahren als Busfahrer bei der Saarbahn tätig ist, kann sich innerhalb von rund vier Wochen zum Straßenbahnfahrer weiterqualifizieren. Der erste Qualifizierungskurs mit 12 Teilnehmenden startet bereits am 17. August. Die künftigen Straßenbahnfahrer werden Fahrgäste zwischen dem Römerkastell und Etzenhofen (Strecke nach BOStrab) befördern.