Dienstag, 1. September 2026

Tarifkonflikt: Saarbahn ergänzt bewährtes Ersatzkonzept

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) setzt seit dem Ende der Sommerferien auf gezielt unberechenbare Wellenstreiks, um den Betrieb der S1 zu blockieren. Während die GDL bislang einzelne Streiktage angekündigt hat, liegt der Saarbahn nun eine pauschale Streikankündigung bis Ende September vor. „Für unsere Fahrgäste ändert sich dadurch nichts. Wir bleiben bei unserem bewährten Ersatzkonzept. Die S1 verkehrt auf einem festgelegten Streckenabschnitt zu bestimmten Zeiten, sodass sich die Fahrgäste darauf einstellen können. Die Busse des Schienenersatzverkehrs sind weiterhin standardmäßig unterwegs“, erklärt Saarbahn-Geschäftsführer Karsten Nagel mit Blick auf den aktuellen Tarifkonflikt.

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Tarifkonflikt: Saarbahn erweitert bewährtes Ersatzkonzept - Foto: SB

Tarifkonflikt: Saarbahn erweitert bewährtes Ersatzkonzept - Foto: SB

Tarifkonflikt: Saarbahn erweitert bewährtes Ersatzkonzept - Foto: SB

Das Ersatzkonzept wird nun erweitert: Ab Mittwoch, 2. September, verkehrt die S1 zusätzlich zwischen Riegelsberg Süd und Lebach. „Damit verbessern wir insbesondere die Erreichbarkeit der Schulen auf diesem Streckenabschnitt“, kündigt Nagel an. Voraussetzung ist, dass die GDL nicht streikt.

Zusätzliche Fahrten der S1 zwischen Riegelsberg Süd und Lebach - sofern nicht gestreikt wird

„Neu ist, dass die S1 ab Mittwoch auch zwischen Riegelsberg Süd und Lebach verkehrt - unter der Voraussetzung, dass die GDL nicht streikt. Wichtig für die Fahrgäste: In Riegelsberg Süd muss umgestiegen werden, wenn die Fahrt über diesen Abschnitt hinausgeht“, erklärt Betriebsleiter Michael Irsch. Der Umstieg ist auf den Schienenersatzverkehr abgestimmt.

Die S1 fährt ab Lebach in Richtung Riegelsberg Süd zu folgenden Zeiten:

  • 05:55 Uhr ab Lebach
  • 07:21 Uhr ab Lebach-Jabach
  • 13:21 Uhr ab Lebach-Jabach
  • 14:51 Uhr ab Lebach-Jabach

In der Gegenrichtung fährt die S1 ab Riegelsberg Süd nach Lebach:

  • 06:40 Uhr
  • 08:10 Uhr
  • 14:10 Uhr
  • 15:40 Uhr

Ziel der Saarbahn ist es während des Tarifkonflikts mit der GDL, die komplette Strecke der S1 zwischen Saargemünd und Lebach abbilden zu können. „Wenn sich weitere TramTrain-Fahrer für einen Wechsel in den Tarif TV-N entscheiden, ist das möglich“, schließt Nagel ab.

www.saarbahn.de/sev
www.saarbahn.de/probetrieb