Tag der Schiene:

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Tag der Schiene:

Interessierte Besucher konnten bei Führungen hinter die Kulissen der Saarbahn blicken. - SB/Andreas Schlichter

Interessierte Besucher konnten bei Führungen hinter die Kulissen der Saarbahn blicken. - SB/Andreas Schlichter

Interessierte Besucher konnten bei Führungen hinter die Kulissen der Saarbahn blicken. - SB/Andreas Schlichter

Einmal im Jahr lädt die Bahnbranche zum bundesweiten „Tag der Schiene“ die interessierte Öffentlichkeit ein. In Brebach öffneten am 18. September die Tore der Saarbahn-Werkstatt. Eben dort hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Saarbahn, Saarbahn Netz und Stadtwerke Saarbrücken auf dem Werkstattgelände in Brebach einen Nachmittag mit spannenden und informativen Angeboten vorbereitet.

Zur Begrüßung sprach Saarbahn-Geschäftsführer Karsten Nagel zuerst all denjenigen, die den „Tag der Schiene“ vorbereitet hatten, ein Dankeschön aus. „Wir freuen uns, dass Sie alle da sind, um einen Blick hinter die Kulissen der Saarbahn zu werfen“, sagte er. Karsten Nagel betonte, dass die Veranstaltung eine Gelegenheit böte, zu der die „Saarbahn-Familie mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Stadtwerke-Konzern, Gästen und Liebhabern der Schiene“ zusammenkommen kann. Mit Blick auf den Brennstoffzellenbus und den ausgeliehenen Elektrobus der Völklinger Verkehrsbetriebe, die beide zur Besichtigung standen, sehe der Saarbahn-Geschäftsführer den „Tag der Schiene“ auch als „einen Tag der Mobilität“. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Transformationsprozesses, so Nagel, seien batteriebetriebene Busse auch für die Saarbahn ein Thema.

Tag der Schiene:

Auch in Fahrerstand der Saarbahn der ersten Generation durften die Besucher einen Blick werfen. - SB/Andreas Schlichter

Auch in Fahrerstand der Saarbahn der ersten Generation durften die Besucher einen Blick werfen. - SB/Andreas Schlichter

Auch in Fahrerstand der Saarbahn der ersten Generation durften die Besucher einen Blick werfen. - SB/Andreas Schlichter

Der Baudezernent der Landeshauptstadt Saarbrücken, Patrick Berberich, hob in seiner Rede die Bedeutung der Schiene hervor. Die neuen TramTrains der Saarbahn halte er für eine wichtige Investition in die Zukunft der öffentlichen Mobilität. Daneben gehe es darum, mit dem Ausbau der Saarbahn-Linie S1 vom Römerkastell bis an den Fuß des Halbergs das Verkehrsmittel „noch weiter attraktiv zu machen“.

Mitarbeitende der Konzern-Familie informierten die Besucher an verschiedenen Pavillons über die Job- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie den Kundenservice. So stellten drei Mitarbeiterinnen des Saarbahn Service Centers (SSC) die Dienstleistung für die Saarbahn-Kundschaft vor – von Fahrkartenverkauf über erhöhtes Beförderungsentgelt bis hin zur Beratung. „Im Moment bemerken wir wegen des Saarbahn-Streiks einen erhöhten Bedarf an Beratung“, sagte Marion Mühn, die zusammen mit ihren zwei Kolleginnen Stefanie Lischka und Ute O'Connell den Infostand betreute.

Vis-à-vis an einem weiteren Pavillon konnte sich jeder über Jobperspektiven und freie Ausbildungsplätze schlau machen. Personalreferentin Ute Herrgen und Giulia Petry, Referentin Personalplanung, bewarben zusammen mit Markus Lang, Ausbilder Elektrotechnik, und Marion Krause, Personalreferentin Ausbildung, das kommende Ausbildungsjahr 2027, in dem elf Ausbildungsberufe und drei duale Studiengänge zur Wahl stehen.

Tag der Schiene:

Der Bus-Simulator - hier ein Junge mit VR-Brille - zog die Aufmerksamkeit jüngerer Besucher auf sich. - SB/Andreas Schlichter

Der Bus-Simulator - hier ein Junge mit VR-Brille - zog die Aufmerksamkeit jüngerer Besucher auf sich. - SB/Andreas Schlichter

Der Bus-Simulator - hier ein Junge mit VR-Brille - zog die Aufmerksamkeit jüngerer Besucher auf sich. - SB/Andreas Schlichter

Gleich nebenan zog ein Fernbus-Simulator vor allem die Aufmerksamkeit der jüngeren Menschen auf sich. Ausgestattet mit VR-Brille und Gaming-Lenkrad mit integriertem Fußpedal konnten die Besucher den Arbeitsplatz eines Busfahrers testen. Die IT-Mitarbeiter Niklas Walzer und Patrik Becker mussten aufgrund des hohen Andrangs die „Fahrzeit“ auf fünf Minuten begrenzen. Der neunjährige Damon Kern aus St. Arnual war unter den ersten „Fahrschülern“. „Man kann hier super testen, wie sich das anfühlt, zu fahren“, sagte er. Zusammen mit seiner Mutter besichtigte er den Wasserstoff- und Elektrobus auf dem Werkstattgelände ebenso wie auch die Fahrzeuge der ersten und zweiten Saarbahn-Generation. Außerdem meldeten sich Mutter und Sohn für eine Führung durch die Werkstatt an.

Apropos Werkstatt-Führungen: Alles in allem blickten 71 Personen, darunter 57 Erwachsene und 14 Kinder und Jugendliche, hinter die Kulissen der Saarbahn. Für die 40- bis 60-minütigen Führungen durch die Saarbahn-Werkstatt zeichneten beim „Tag der Schiene“ neben Torsten Burgardt, Bereichsleitung Infrastruktur Bus und Bahn, seine beiden Kollegen Denis Hoffmann, Leiter der Arbeitsvorbereitung in der Werkstatt, und Stefan Barsch, der als Projektleiter mit der Inbetriebnahme der neuen TramTrains betraut ist, verantwortlich. Im Anschluss an den Besuch der Werkstatt, bei dem die Wartung an den Arbeitsständen im Vordergrund stand, zeigte Thomas Krämer den interessierten Gästen die Betriebssteuerzentrale, in der alle Fäden zusammenlaufen.

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Ein Besuchermagnet war auch das Glücksrad. Zu gewinnen gab es Saarbahn-Maskottchen BaBu und vieles mehr. - SB/Andreas Schlichter

Ein Besuchermagnet war auch das Glücksrad. Zu gewinnen gab es Saarbahn-Maskottchen BaBu und vieles mehr. - SB/Andreas Schlichter

Ein Besuchermagnet war auch das Glücksrad. Zu gewinnen gab es Saarbahn-Maskottchen BaBu und vieles mehr. - SB/Andreas Schlichter

Für die jüngeren Gäste gab es vielfältige Angebote zum Mit- und Selbstmachen, die von einer Kinderrallye über Riesen-Seifenblasen, Tattoos und Kinderschminken reichten. Natürlich freuten sich Klein und Groß auch über Saarbahn-Maskottchen Babu, das nach Brebach gekommen war. Mit etwas Glück und dem richtigen Dreh konnte man übrigens ein Babu als Plüschtier und vieles mehr gewinnen. Katja Scher, die das Glücksrad betreute, überreichte diesen und andere kleine Gewinne. Ihre Kollegin Fabienne Trier (beide von KSK) sorgte für eine tolle Kinderrallye.

Wer gern im Team rätselte und Spaß dabeihat, konnte erleben, wie ein Saarbahn-Fahrzeug zu einem Escape-Room wird. Gefragt waren unter anderem Kombinationsgabe, logisches Denken und Puzzle-Skills. Mithilfe von Vivien Tiburtius, die die Spielleitung des Saarbahn-Escape-Rooms mit Unterstützung von Fabienne Trier übernahm, galt es, in 15 Minuten kleine Aufgaben zu lösen. „Für die Besucherinnen und Besucher war unser Angebot auch mal etwas anderes. Alle, die mitgemacht haben, hatten viel Spaß“, bilanzierte die Spielleiterin. Im Vorfeld kümmerte sich Katrin Stickel darum, dass das Konzept des Escape Rooms in sich stimmig ist und gut ankommt. Sie und viele andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgten letztlich dafür, dass der „Tag der Schiene“ dieses Jahr wieder reibungslos ablief. Natürlich ein herzliches Dankeschö​n an VBM, die hinter den Kulissen den „Tag der Schiene“ zu einer gelungenen Veranstaltung machten. Dazu zählen u.a. Laura Grunau und Anke Helmer sowie das Haustechniker-Team.​